|
letzte Aktualisierung: 09.07.10 |
Counter-Box.de |
| Seiteninhalt: < Chronik kompakt > < Chronik > * Impressum * | ||||
|
|
||||
|
|
||||
|
||||
|
|
||||
Hier nur ein kleiner Auszug aus der Chronik der Essener Schützen
und des Vereines. 1243 Essen wird eine Stadt. 1390 Gründung des Essener Schützenverein 1390 1449 Erster schriftlicher Bericht über ein Essener Schützenfest. Man kann daraus auf eine jährliche Durchführung schließen. 1516 Wieder einmal ein Schützenfest. Nach dem Augsburger Religionsfrieden, wird auch in Essen die Reformation eingeführt. 1570 Der Rat der Stadt wird gebeten, das Essener Schützenwesen wieder zu beleben. Schützenfeste in den Jahren 1578 - 1598. 1628 Die Fürstäbtissin läßt die Essener Schützen entwaffnen und führt die katholische Religion wieder ein. 1667 Wird nachweislich ein Schützenfest gefeiert, ebenso 1680. 1701 Die Übernahme des Stifts Essen durch Brandenburg-Preußen bedeutet die völlige Lahmlegung der Essener Schützenmacht. 1719 Wiedererneuerung des Essener Schützenwesens und erscheinen einer bürgerlichen Schützenrolle, nach Gilden und Ämtern. 1741 Anschaffung einer neuen Fahne zum Königsfest. Alle 2-3 Jahre finden Schützenfeste statt. 1803 Verbot der Umzüge der Essener Schützen durch die preußische Verwaltung wegen zu großer Geldverschwendung. 1831 Lückenlose Aufzeichnung der Königspaare des Essener SV 1390 bis zur Gegenwart. 1887 Unter begeisterter Anteilnahme der Essener, wird im September wieder ein großes Schützenfest mit Kirmes gefeiert. 1929 Am 17. August wird der Essener Schützenverein gegr.1390 ins Essener Vereinsregister eingetragen. 1930 Enthüllung des „Wachsamen Hähnchens" am Kornmarkt, als Denkmal für die gefallenen Schützenbrüder des 1. Weltkrieges. 1934 Als Geschenk der Stadt an die Schützen wird das „Wachsame Hähnchen" vergoldet. 1936 Letztes Schützenfest vor dem 2. Weltkrieg, dann werden Schützen- und andere Vereine verboten. 1950 Wiederbelebung des Essener Schützenvereines und Wiederbegründung des Deutschen Schützenbundes in Wiesbaden. 1954 Großer Streit um das Damenwahlrecht im Verein. Viele Austritte führen zu Vereinsneugründungen in Essen. 1962 Die erste Damenmannschaft beim ESV 1390 wird aktiv und nimmt erfolgreich an Kreis- und Bezirksmeisterschaft teil. 1965 Großes Jubelfest zum 575jährigen Bestehen im Essener Saalbau. 1967 Mit großer Aufmerksamkeit der Medien, werden die militärischen Uniformen und Ehrenzeichen beim ESV 1390 abgelegt. 1977 Nach einer Durststrecke stellen sich für den Verein wieder sportliche Erfolge ein und die Mitgliederzahl steigt. 1990 Das 600jährige Vereinsbestehen wird mit vielen Veranstaltungen im Rahmen eines „Jubiläumsjahres" gebührend gefeiert. Gerd Skarlovnik wird 1. Kaiser des Vereines. 1994 Die jahrelange "Heimat" des ESV 1390, das Kolpinghaus "Alt Essen" wird geschlossen und der Verein steht ohne Schießstand da. 1995 Im Oktober kann das neue Vereinsheim, mit zunächst 3 Schießständen eingeweiht werden. Im folgenden Jahr kommen noch weitere 3 Schießbahnen hinzu. 1996 Erstmals ist es den Damen gestattet, beim Schützenfest mit auf den Vogel zu schießen und um die „Königswürde" zu streiten. 1998 Cornelia Wilker gelingt es, den Vogel abzuschießen. Sie wird die erste „echte" Schützenkönigin des Vereins. Das ruft sogar die Lokalpresse, Radiosender und das Fernsehen auf den Plan. 1997 Unsere 1.Luftpistolenmannschaft qualifiziert sich für die neue Bundesliga des DSB und gleich in der ersten Saison wird sie Deutscher Vizemeister! 1999 Der ESV 1390 „geht online" und beweist seine Innovationsfreudigkeit auch im Internet. 2005 Leider war der Bundesligaabstieg in dieser Saison nicht mehr zu vermeiden. 2006 Nun hat es auch die erste Frau im Verein geschafft; Anke Klingner wird Kaiserin. |
||||
|
Die
vollständige Essener Schützengeschichte wurde von unserem
Schützenbruder Heinz Feldkamp in mühseliger Arbeit zusammengetragen. Die meisten Dokumente und Schriftstücke aus den frühen Jahren, sind in einer für uns heute nur schwer verständlichen altdeutschen Sprache abgefaßt. Hier ein kurzes Beispiel: „Anno Domini MCCCCXLVIII. Des Manendages na Sunte Andreas Dage leyt uns Konrad Stecke weten myt arnt sinen Knapen, dat dey Ruter int Stichte wolden tasten umb Swine und Koye te nemen. Do bat ich ut Essende XXXII Gesellen myt Armbrusten." Aus dieser (gekürzten) Mitteilung geht hervor, dass die Essener Schützen oft für Sicherheitsdienste in Anspruch genommen wurden. Ein umfangreicher geschichtlicher Abriß wurde 1990 in unserem Jubiläumsfestbuch veröffentlicht und fand großen Anklang bei den interessierten Bürgern unserer Stadt. Die vollständige Chronik der Essener Schützengeschichte
|
||||